Peter Hähnlein, Mediengestalter

Meine Erfahrung mit Computern reicht bis ins Jahr 1988 zurück. Meine ersten Schritte damals habe ich als Vierzehnjähriger mit einem C=64 getan, dem bis heute meistverkauften Computer der Welt. Da Basic, die Standardsprache dieses Rechners recht langsam war, habe ich bald begonnen, in der schwierigeren, aber bedeutend leistungsfähigeren Sprache Assembler zu programmieren (sozusagen fast schon die Muttersprache eines Rechners).

1998 kam dann der erste PC, dem weitere folgten. Dabei hat mein Hauptanliegen immer auf Bildbearbeitung und dem Computer als kreativem Werkzeug gelegen. Ins Programmieren habe ich auch ein wenig reingeschnüffelt. Ich lehre Blender und Gimp and der Vhs.

Ende 2000 bin ich im Netz auf die Suche nach einer kostenlosen 3D-Software gegangen. Bei Blender bin ich hängengeblieben und seitdem hat es mich nicht mehr losgelassen. Ich bin regelmäßig auf der Blenderkonferenz vertreten, die seit 2002 jedes Jahr in Amsterdam stattfindet.

Seit 2003 bin ich ausgebildeter Mediengestalter für Digital- und Printmedien, wobei ich meinen Schwerpunkt auf den Nonprintbereich gelegt habe. In die Ausbildung eingegliedert war ein halbes Jahr Praktikum, bei dem ich das große Glück hatte, unter Oscargewinner Thomas Stellmach arbeiten zu dürfen. Hatte dann auch nicht sehr viel mit Kaffeekochen und sehr viel mehr mit Animation zu tun (herzlichen Dank an Lichthof!). Im Rahmen des Praktikums habe ich an zwei größeren Werbespots mitgearbeitet. Zum einen an 'Hubba Bubba Bubbly Berry' für Wrigley (Zeichentrick/3D), zum anderen an 'Hühner, bald ist Ostern' für Premiere (Puppentrick).

2005 habe ich den Suzanne Award der Blender Foundation in der Kategorie 'Best Character- Animation' gewonnen. Suzanne ist der siegessichere Affe oben rechts (:

Auf der Blenderkonferenz 2006 hatte ich dann die Idee zu SteamTrain. Inzwischen widme ich mich fast ausschließlich diesem Projekt.