OSA: Oversampling
Pixel können nur eine Farbe tragen. Meist können sie sich aus Millionen von Farben eine aussuchen, aber die Qual der Wahl bleibt ihnen nicht erspart. Nun liegen die 3D-Objekte mit ihren flächen so gut wie nie exakt parallel mit den Kanten der Pixel.
Was passiert nun, wenn Blender auf eine schräge Kante trifft, sodaß ein Teil des Pixels im fertigen Bild über dem Hintergrund liegt, ein anderer Teil aber auf der Kassette? Ohne OSA kann man einfach schauen, was zuvorderst unter dem Mittelpunkt des Pixels liegt. Dann ist der Pixel entweder kassetenfarben oder hintergrundschwarz.
Mit OSA wird nachgeschaut, in welchem Verhältnis sich Hintergrund und Voprdergrund befinden und dem Pixel wird die entsprechende Mischfarbe zu gewiesen. Das Ergebnis sind sauber aussehende Kanten und eine längere Rechenzeit.
In Blender aktiviert Schaltflüche 'OSA' nicht nur Kantenglättung. Auch die Qualität des Raytracings wird unter anderem davon beeinflußt. Besonders bei letzterem steigt die Renderzeit stark an.